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450:batterie

Batterie

Das Fahrzeug sollte nicht ohne angeschlossene Batterie betrieben werden.

Benziner

  • 12 Volt und 42 Amperestunden.
  • 12 Volt und 61 Amperestunden (Cold Zone).

Diesel:

  • 12 Volt und 61 Amperestunden.

Ein-/Ausbauen

Beim Ein- und Ausbau ist darauf zu achten, dass die Anschlussklemmen der Batterie nicht vertauscht werden.

Ferner sollte darauf geachtet werden, dass kein (leitender) Gegenstand die beiden Pole der Batterie oder den Pluspol und die Karosserie gleichzeitig berührt.

Ausbau

Vor dem Ausbau den Motor abstellen und alle Verbraucher wie z. B. das Radio ausschalten.

Beifahrertür öffnen. Nun den Sitz auf der Beifahrerseite nach hinten schieben und den Teppich im Fußraum zurück klappen.

Auf der nun zum Vorschein kommenden Fußstütze (Styroporkeil) befinden sich auf der rechten Seite jeweils oben und unten eine Befestigungsscheibe, welche zuerst herausgedreht werden müssen.

Die Fußstütze wird nun seitlich nach rechts aus dem Fahrzeug herausgenommen.

Es muss nun zu erst die Minusklemme und danach die Plusklemme mit einem 10er Schlüssel gelöst und die Klemmen entfernt werden. Daraufhin die Batteriebefestigung, welche auch mit einer 10er Mutter befestigt ist, lösen und die Batterie entnehmen.

Einbau

Als erstes sollte die Batterie an ihren vorgesehenen Platz richtig herum (+ und -) gestellt und mit der Batteriebefestigung fixiert werden(10er Nuss).

Nun als erstes die Plus- und daraufhin die Minusklemme anschrauben! Die Pluspolabdeckung wieder montieren.

Jetzt kann die Fußstütze wieder montiert werden. Dazu die Fußstütze als erstes auf die Schraube auf der Fahrerseite schieben und sie daraufhin nach unten auf die rechten Halteschrauben drücken. Die beiden Befestigungsscheiben wieder aufdrehen. Nun den Teppich wieder zurück klappen.

Starthilfe

Bei der Starthilfe sollten beide Motoren und alle Verbraucher, wie z. B. Radio und Licht, ausgeschaltet sein. Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren. Die Nennspannung der beiden Fahrzeuge sollte gleich und die Batterie des Spenderfahrzeugs ausreichend geladen sein.

Das Empfängerfahrzeug sollte sich im Leerlauf (N) befinden.

Nach dem entfernen der Fußstütze (s. o.) sollten zuerst die Pluspole der Fahrzeuge mit einem Starthilfekabel verbunden werden. Hier sollte mit dem Empfängerfahrzeug angefangen werden. Die Batterie sollte auf keinen Fall vom Bordnetz getrennt werden.

Daraufhin kann jetzt der Minuspol der Fahrzeuge verbunden werden. Hier sollte mit dem Spenderfahrzeug begonnen werden. Vor dem Starten des Motors ist darauf zu achten, dass das Kabel keine drehenden Teile des Motors berührt.

Nun kann der Motor des Spenderfahrzeuges gestartet werden. Nach Deaktivieren der Wegfahrsperre kann nun auch der Motor des Empfängerfahrzeuges gestartet werden.

Springt der Motor nicht an, so sollte ca. eine Minute zwischen der Startversuchen gewartet werden.

Startet der Motor, so sollte der Motor ca. zwei bis drei Minuten laufen gelassen werden bevor die Verbindung getrennt wird. Beim Trennen der Verbindung sollte beim Empfängerfahrzeug mit dem Minuspol begonnen werden.

Startet der Motor nicht, so ist der Fehler warscheinlich an einer anderen Stelle zu suchen.

In beiden Fällen sollte die Batterie überprüft werden.

Batteriepflege

Bei der verwendeten Batterie handelt es sich um eine wartungsfreie Batterie nach DIN 43539/T2. Der Ladezustand und der Säurestand sollten trotzdem vor dem Winter überprüft werden.

Um den Säurestand der Batterie zu prüfen, müssen die Stopfen an der Oberseite geöffnet werden. Bei einem optimalen Füllstand reicht die Säure bis zur MAX-Markierung.

Bei extremen Kurzstrecken sollte die Batterie ca. alle drei Monate extern geladen werden.

Bei langen Standzeiten (3 - 4 Wochen) sollte die Batterie extern nachgeladen werden.

Bei noch längeren Standzeiten sollte die Batterie abgeklemmt und alle sechs Monate extern geladen werden.

450/batterie.txt · Zuletzt geändert: 2016/10/20 23:44 (Externe Bearbeitung)